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Unsere Top 3×3 #Katja

Das Jahr neigt sich zum Ende und die Vorweihnachtszeit hat begonnen. Zeit für uns, Euch einen kleinen Einblick zu geben, was uns dieses Jahr besonders bewegt, beeindruckt und gefallen hat.

Den Anfang macht Katja mit ihren Top 3×3

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Ausstellungen

DEEP WEB – eine multidimensionale audiovisuelle Raumskulptur von Christopher Bauder und Robert Henke. Eingebettet in die spektakuläre Industriearchitektur des Kraftwerk Berlin erschuf DEEP WEB ein einzigartiges räumliches Erlebnis: Man tauchte ein  in eine gigantische amorphe Skulptur aus animierten Lichtlinien und multidimensionalen Klängen. Die leuchtenden Muster der digitalen Kommunikation waren eine faszinierenden Sinneserfahrung.

Die Galerie CAMERA WORK in Berlin wurde 1997 gegründet und zählt zu den weltweit führenden Galerien für Fotokunst. Die Ausstellung „365°“ zeigt die gleichnamige Serie von Eugenio Recuenco in spektakulären Lightboxes, in der er zu jedem Kalendertag eine inszenierte Fotografie erstellt hat und darin die Geschichte zitiert. Die Produktion der Serie nahm mehrere Jahre in Anspruch und war sehr beeindruckend.

Das Artbase Festival  fand Ende August abseits von Betonbauten und Großstadtlärm in einer abgelegenen und verlassenen ehemaligen Landesirrenanstalt bei Neustrelitz  statt. Über 150 internationale und weltbekannte Urban-Art-Künstler haben die uralten Wände der Gebäude mit hochkarätiger Street Art bemalt. Staunen und Fotografieren ohne Ende mit chilliger Musik, Street Food und Badesee.

Orte

Das Zeiss-Großplanetarium Berlin ist eines der größten und modernsten Sternentheater in Europa und gehört mit seinem Außen-Kuppeldurchmesser von 30 Metern gehört zu den größten Planetarien in Deutschland. Die Programmphilosophie verfolgt das Ziel, naturwissenschaftliche Erkenntnisse in Verbindung mit unterhaltenden und künstlerischen Elementen en  zu einem einheitlichen Ganzen zu verschmelzen, dass dem Besucher ein Erlebnis mit starker emotionaler Wirkung vermittelt wird. Bildung, Erholung und Entspannung sollen miteinander verbunden werden. Und das funktioniert bei mir sehr gut. Ich gehe dort gerne hin zu Hörspielen, der Präsentation des Sternenhimmels, oder musikalischen Events.

Der Darßer Urwald ist ein Waldgebiet auf dem Westteil der Halbinsel Darß in Mecklenburg-Vorpommern. Es gibt keine Siedlungen im Waldgebiet. Umliegende Orte sind Ahrenshoop und Born im Süden sowie Wieck und Prerow im Osten. Der Wald umfasst 5800 Hektar und ist Teil des Nationalparkes Vorpommersche Boddenlandschaft. Der Wald ist von einem langen Netz von Wander-, Rad-, Reit- und Kutschwegen durchzogen. Der Adlerfarn bedeckt einen großen Teil des Bodens und verhindert zusammen mit einer hohen Wilddichte eine naturgerechte Verjüngung des Baumbestandes.

Der Schokoladen ein alternatives Kulturzentrum mit Kneipe und Livemusik in der Ackerstraße in Berlin-Mitte, das viele musikalische Richtungen vertritt, aber nie mainstreamig ist. Das Besondere an diesem Laden ist vor allem, dass er sich immer noch hält in dieser Gegend, die mit den Jahren immer schicker geworden ist. Aufgrund der Gentrifizierung darf ab 22:00 nur noch mit halber Lautstärke gespielt werden. Der Eintritt kostet in der Regel keine 10€ und die Getränke gibt es auch zu solidarischen Preisen. Absolut unterstützenswert! Ich gehe gerne dorthin. Leider gibt es in Berlin immer weniger solche Orte.

Songs

Davis Bowies „Heroes“ entstand in meinem Geburtsjahr 1977 Der Song handelt von zwei Liebenden, die im Schatten der Berliner Mauer zusammenkommen. Der Titel entstand in West-Berlin als Teil von Bowies Berlin-Trilogie und passte für mich dieses Jahr perfekt zum 30jährigen Mauerfalljubiläum. Zuerst hat mich dieses Ereignis nicht so richtig tangiert, dann aber doch emotional erfasst und die eigene Biographie bewusst werden lassen.

„A Forest“ der britischen New-Wave-/Dark-Wave-Band The Cure von 1980 klingt kalt, düster und sehr atmosphärisch. Egal bei welcher Jahreszeit ich im Wald bin, dieses Lied geht mir oft durch den Kopf. Und dazu passt ganz hervorragend mein Lieblingszitat von Franz Kafka „In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken man jahrelang im Moos liegen könnte.“

Tausend mal gehört aber immer noch eines meiner Lieblingssongs ist „Enjoy the Silence“ der britischen Synthie-Pop-Band Depeche Mode aus dem Jahre 1990. Den Songtitel  mit der Originalschrift der Platte habe ich mir auf den Unterarm tätowieren lassen, da ich damit ein bestimmtes Lebensgefühl verbinde. Dass die Band es immer noch drauf hat, zeigte der Dokumentarfilm „Spirits in the forests“ der dieses Jahr im November in den Kinos lief.

Ich wünsche Euch eine möglichst stressfreie und entspannte Zeit bis zum Jahresende.

Lasst es Euch gutgehen und genießt viele schöne kleine und große Momente an lauten und leisen Orten.

Katja

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