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Arbeit

Back to work – the unstoppable résumé

Letztens haben wir uns mit den Mädels von Save your Boobs getroffen, und einen den Themen, die während des Abends  aufgeploppt ist, war den Rücckkehr ins Arbeitsleben. Wie gehen wir damit um? Manche verstecken es lieber und sprechen bei der Arbeit gar nicht darüber. Manche andere, darunter ich, möchten daraus kein Tabu daraus machen  und verscuhen so gut wie möglich offen darüber zu sprechen. Dabei frage ich mich aber dann: wie weit darf ich die Leute damit belasten? Sie denken vielleicht eh, dass das ein Weilchen her und überhaupt kein Thema mehr sein sollte?  Ich frage mich auch manchmal, ob es sogar „unprofessionnel“ ist, die Krankheit bei der Arbeit zu thematisieren. Ob man das tatsächlich eher nicht ansprechen sollte? Jedenfalls, eine Sache ist sicher: es ist schwer die Balance zu finden!  Thema an dem Abend war auch, wie ist es eigentlich, wen man sich irgendwo bewirbt? Zum Beispiel zu einer neuen Job Position,  nach dem man länger aus dem Arbeitsleben ausgestiegen ist, und für das Studiumabschluss länger gebraucht hat, als manche anderen, die keine Knrakheut hatten? Schreibt man das im Lebenslauf? Im Motivationsbrief? Wie begründet man, dass da einen „Loch“ im Lebenslauf besteht. So viele Fragen! Jeder muss selber für sich en Weg finden, und sicherlich schauen, wie es am bestens für sich passt.  Genauso DAS aber manchmal ist schwierig zu wissen. 😉

Vor ein paar Tage bin ich bei LinkedIn über diesen Artikel von Anne-Sophie von Cancer @ Work gestolpert.  Als HR Expertin weißt Anne-Sophie (mit wem wir schon hier gesprochen hatten), wie schwierig es sein kann, zurück ins Arbeitsleben zu kommen, besonders wenn man nicht weiß, wie man diese unfreiwillige „Auszeit“ begründen kann. Besonders auch weil heutzutage Roboter, die sogenannte „Applicant Tracking System“ auch hinter dem Recruiting Prozess stecken und filtern angeblich gerne Lebenslauf mit  Leeren zeiträume raus.  Deswegen hat Anne-Sophie eine Webseite gestartet, einen Tool, den „Unstoppable Résumé“, den man u.a. für Linkedin benutzen kann, der hilft, diese „blanke“ Zeiträume im Lebenslauf zu fühlen  und damit durch das Recruiting Prozess auch weiter zu kommen. Hier könnt ihr in einem Video sehen, wie das genau funktioniert!

Ran an die Lebensläufe und weg  mit den Tabus! #cancerpride

Liebe Grüße!

Anne

PS. Beitragsbild von Esther Driehaus für Unsplash