Genuss

Mit Vitaminpower gegen den Winterblues

Auch wenn die Tage schon wieder merkbar länger werden ist es noch etwas hin bis zum Frühling. Wir kämpfen uns durch den Winter mit einer Sehnsucht nach Licht und Wärme. Gerade in der kalten Jahreszeit brauchen wir Essen, das uns Kraft, Energie und wichtige Nährstoffe schenkt.

Rote Bete kennen viele von uns  noch aus Kindheitstagen und wir mochten damals den leicht erdigen Geschmack nicht so besonders.  Aber da sich Geschmack bekanntlich wandelt, lieben wir diese tolle dunkelrote Wunderknolle, welche durch den Trend zu Regionalität und Saisonalität gerade wieder ein Revival erfährt.

Die Inhaltsstoffe der Roten Bete sind sehr vielfältig. Die gesundePowerrübe enthält zahlreiche Mineralien, Vitamine und weitere Pflanzenstoffe.  An Vitaminen findet man in der Knolle die Vitamine A, B und C und Folsäure. Neben großen Mengen an Eisen sind bei den Mineralien insbesondere Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Natrium zu nennen. Rote Bete enthält Betain, das den Risikofaktor Homocystein für Herzkrankheiten senkt, weiterhin Anthocyane, die krebsschützend wirken und Nitrat, das u.a. den Blutdruck senkt. All diese Stoffe machen die rote Bete zu einer Wunderknolle. Es sei an dieser Stelle nochmal gesagt: Lebensmittel können keine Krankheiten heilen, nur unterstützend und förderlich auf unsere Gesundheit wirken.

Der Feldsalat, auch Rapunzel oder ganz niedlich Mausöhrchen genannt, ist aufgrund seiner frostharten Eigenschaften im Handel als typischer Wintersalat für die Monate November bis März bekannt.  Der Feldsalat hat von allen Salatgattungen den höchsten Gehalt an Vitaminen. Mit Provitamin A, Vitamin C und Folsäure enthält er wichtige Vitamine. Außerdem versorgt er den Körper mit Eiweiß und Mineralstoffen wie Eisen Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor. Aber damit nicht genug:  der Feldsalat ist auch eine gute pflanzliche Quelle für Jod und daher besonders wichtig für alle, bei denen nicht regelmäßig Fisch auf dem Speiseplan steht.

Wie kommen unsere beiden Winterstars zusammen? Am besten in einem Salat, so bleiben alle wichtigen Inhaltsstoffe erhalten. Die Wallnüsse geben einen extra Kick Superfood. Die Einzigartigkeit gegenüber anderen Nusssorten beruht auf der besonderen Zusammensetzung der enthaltenen Fette. Die Walnuss ist besonders reich an lebensnotwendigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Zum Beispiel besitzt sie unter allen Nüssen den höchsten Gehalt an Alpha-Linolensäure.

Damit unser Körper das Eisen aus der Bete und dem Salat gut aufnehmen kann, sollten es in Verbindung mit Vitamin C zu sich genommen werden. Deshalb und wegen dem schönen Farbkontrast geben wir dem Rezept Orangen bei. Auch diese Früchte haben im Winter Saison, auch wenn sie kein regionales Lebensmittel sind.

Übrigens: Wer den Salat ohne Brot isst, hat ein tolles Low Carb Gericht und kann das ein oder andere (möglicherweise vorhandene) Fettpölsterchen aus der Weihnachtszeit schmelzen lassen.

Rezept Power-Wintersalat

→ Zutaten für 2 große Portionen ←

1 Schale Feldsalat

1 Packung Rote Bete (vakuumverpackt, frisch geht auch, muss aber entsprechend vorbereitet werden)

2 Orangen

1 Rolle Ziegenweichkäse

1oog Wallnüsse

3 EL Wallnussöl

1 EL Honig oder Agavendicksaft

1 EL Senf

Salz, Pfeffer

 

→ Zubereitung ←

Den Salat waschen und verlesen. Auf einer Servierplatte oder großem Teller anrichten.

Die Wallnüsse ohne Fett in einer Pfanne anrösten, beiseite stellen.

Ziegenkäse in Scheiben schneiden, ca. 1 cm dick und in der heißen Pfanne mit etwas Fett anbraten.

Rote Bete in Scheiben schneiden.

Orangen Schälen und filetieren. Den Saft auffangen.

Auf dem Salat die Rote Bete Scheiben verteilen und jeweils eine Scheibe Käse darauf verteilen.

Obendrauf je eine Wallnusshälfte setzten.

Die Orangenscheiben dazwischen schichten.

Aus dem Orangensaft, dem Öl, Senf, Pfeffer und Salz eine Vinaigrette anrühren und über dem Salat verteilen.

!! Und dann alles aufessen !!

 

Viel Spaß bei Ausprobieren. Je nach persönlichen Vorlieben gibt es diverse Variationsmöglichkeiten.

Kommt gesund durch die kalte Jahreszeit.

Eure Katja