Vergisst euren Rücken nicht! ;-)

Vergisst euren Rücken nicht! ;-)

Wir nutzen  den Jahresanfang, um uns neu zu erfinden, und wir leben nach Frida Kahlos Motto: „ich bin meine eigene Muse“! Egal wie ich aussehe, egal wie alt, wie zerbrechlich ich bin, trotzdem will ich mich als Vorbild nehmen, indem ich mich ganz akzeptiere wie ich bin. Was auch heißt, mir ist es bewusst, wie ich mich und die anderen wahrnehme!

Meistens, wenn wir uns  selbst betrachten, achten wir oft auf unseres Gesicht, unseren Körper, aber wir vergessen öfter unsere Haltung! Doch, diese bestimmt unsere ganze Figur! Deswegen möchte ich heute über unseren Rücken und unsere Haltung sprechen. Wir  machen nun ein kleines Experiment: Jede kann versuchen

  1. Schulter hoch im Nacken  und dann Schulter weit weg von den Ohren zu halten
  2. Rücken gerade oder runden Rücken.

Wie fühlt es sich an?

Wer sich tendenziell krumm mit Schultern in Nacken hält, wird das Gefühl haben, eine andere Person zu sein, wenn sie anfängt, sich gerade zu halten. Auch wenn es am Anfang mit Schmerzen im Rücken sich merken lässt. Klar! Denn wir nutzen die Muskulatur des Rückens, um uns  gerade halten zu können! Durch diese neue Haltung fühlt man sich wie neu und mit neuen Kräften beladen.

1.Um unseren Rücken zu spüren nehmen wir nun  die Haltung „Makarasana“ an. Makarasana, ist einen Asana, wo man auf dem Bauch liegt. Währenddessen konzentriert man sich auf den Rücken: wir nehmen unseren Rücken wahr. Der Namen dieses Asana (Körperstellung) bedeutet „magisches Tier“, ein tragendes Tier für die Götter. Jeder indische Gott hat sein eigenes tragendes Tier. Makarasana ist ein hybrides Wesen aus dem Wasserreich, einen Mix aus Menschen und Tier.

2.Um den Rücken zu spüren, legen wir uns nun in der Bauchlage hin, in „Makarasana“ mit dem Kopf auf die Armen, die Augen geschlossen. Wir nehmen in dieser Position unseren ganzen Körper wahr.

Bei Makarasana befinden wir uns durch die Bauchlage, die wir annehmen, bei uns, weil wir nicht vom externen Reiz abgelenkt werden. In uns eingekehrt, sind wir in einer Position, wo wir das Gefühl entwickeln können, dass wir „zu Hause“ sind. Wir sind  bei uns gelandet. Es entsteht ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens.

3. Wir legen weiterhinauf dem Bauch mit gekreuzten Armen, Kopf auf den Armen, Beine, Hüftenbreit auseinander und gestreckt, so dass eine leichte Spannung durch die Außenrotation der Beinen in den Hüftgelenken merkbar ist.

Meinen Rücken… Wir tanken Kraft aus dieser Teil des Körpers! Wenn wir bewusster mit diesem Körperteil werden, werden unsere Gefühle und Wahnehmung dafür entwickeln. Wir werden uns nicht mehr von den Sachen, die wir sehen können, führen lassen, sondern au von den Unsichtbaren Sahcen: unseren Rücken und unsere Haltung. Wir lernen damit, dass es immer einen Teil von uns gibtder, geheimnisvoll und, unerwartet ist . Durch eine veränderte Haltung geben wir eine andere Botschaft von uns, Ich werde dadurch kräftiger und sicherer.

4.In der Position nehmen wir unsere Atembewegungen wahr: wie atme ich ein und aus? Was macht meinen Bauch, wie stelle ich mir meinen Rücken vor? Wir gönnen uns regelmäßig eine Pause und fangen an, unseren Rücken Aufmerksamkeit zu schenken. Wir stärken unsere Konzentration und daurch unsere Kraft.

Du kannst Makarasana jeden Tag üben, es musst nicht lang sein aber in Ruhe und regelmässig!  Es ist ein einfaches Asana, das uns hilft Kraft zu sammel!

Bis bald & Namaste,

Carole

*** Carole © Héloise Faure ***

PS. Für die, die Problemen im Bereich der Lendenwirbelsäule haben, bitte ein kleines Kissen unter dem Bauch legen!

PPS. Beitragsbild von rawpixel bei Unsplash