Maschas Kolumne

die Andere in mir

Es gibt eine Zeitrechnung „before“ und eine „after“…

Gerade sortierte ich Fotos meine Kindes neu, als ich wieder einmal in eine Zeitrechnung „vor der Diagnose“ und in eine „nach der Diagnose“ einteilte. Einige Fotos sind mir richtig fremd. Bei dem war ich in der Chemo, hier war ich gerade im Krankenhaus zur OP und hier wiederum auf AHB bzw Reha. Viele Abschnitte seines Lebens sind Wegmarken auf meinem long Highway seit der Diagnose 2015.

Und ja , ich treffe alte „Freunde“ wieder, die mich anders aussehend kennen.

„Ach, deine Haare sind ja viel kürzer!“ und „Mensch, du siehst ja gut aus!“(manchmal ein Synonym für, „die hat ja zugenommen“) Naja, stimmt ja auch. Ich habe mich äußerlich verändert. Und das hat nicht einfach die Zeit gemacht, sondern die Veränderung ist auch Produkt der vielen Medikamente.

Aber, soll ich das immer wieder erläutern? Wann bin ich endlich soweit, dass ich mir einfach denke: „Wir haben uns eine lange Zeit nicht gesehen und inzwischen ist einfach viel passiert.“?

Vielleicht nie, vielleicht recht bald. Es fällt mir einfach sehr schwer, meine Situation zu akzeptieren.

Und ja, ich war mal eine Andere…

 

 

pic by Aaron Burden/Unsplash

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