Maschas Kolumne

Wer achtet wann auf wen und warum eigentlich?

Wir unterhielten uns übers „Acht geben“… Keine schlechte Idee!

Vor der Schule bringen die Eltern, natürlich immer in Zeitnot, ihre Kinder gerne mit großen Autos bis vors Tor. Sie schleichen sich an, damit das Kind gut und sicher aussteigen kann. Sie drehen sich im Anrollen nach hinten, um sich zu vergewissern, dass das Kind auch gut und sicher aussteigt. Was sie nicht sehen ist, dass sie auf ein anderes, kleines Kind zu rollen. Dieses weiß natürlich nicht ob das Auto stehen bleibt, und Augenkontakt mit dem Fahrer ist von dort unten unmöglich. Diese riesigen Autos strahlen ja auch nur Zerstörung vor dem Kühlergrill aus.

Und wenn das Straßen überquerenden Kind die Ankunft gut überstanden haben sollte, muss es nachmittags aufpassen, dass es nicht von einem wild gewordenen Fahrradfahrer umgenietet wird. Der fährt auf dem Bürgersteig und hat keine Ahnung, dass von rechts ein Radweg in den Gehweg mündet. Dann liegt das sechsjährige Kind unter seinem gestürzten Rad begraben und der sichtlich gegpflegte und gut situierte Verursacher fährt lieber weiter. Tja, und dann hat er auch kein Verständnis für die brüllende Mutter. Die solle sich doch einfach beruhigen, er entschuldige sich ja gerade eben.

Also, achtet auf euch und aufeinander und bitte überfahrt keine Kinder!

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