Genuss

Tolle Knolle

Zurück aus der Sommerpause möchte ich heute wieder Lebensmittel vorstellen, denen in der Krebsprävention ein zentraler Stellenwert eingeräumt wird: Ingwer und Kurkuma.

Und natürlich gibt es auch wieder ein passendes Rezept dazu.

Es gibt zahlreiche Studien, die Ingwer und Kurkuma bescheinigen, das Wachstum von Krebszellen verhindern zu können. Diese Annahmen beruhen aber lediglich auf Versuche im Labor mit Zellen und nicht an PatientInnen.

Ingwer besteht aus über 160 verschiedenen Inhaltsstoffen. Unter anderem aus: Eisen, zahlreichen Vitaminen, Kalzium, Kalium, Natrium Phosphor, sowie verschiedenen ätherischen Ölen.

Ein besonderer Wirkstoff ist der Scharfstoff Gingerol. Im Ingwer sind 3 verschiedene Arten des Gingerols zu finden. Diesen Gingerolen wird eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper zugeschrieben. Besonders dem [6]-Gingerol wird eine antikarzinogene, antientzündliche und eine unerwünschte Reaktionen des Immunsystems unterdrückende Wirkung bescheinigt. Die antioxidative Wirkung des Ingwers stellt eine natürliche Verteidigung des Körpers gegen freie Radikale her. Diese freien Radikale können, wenn zu viele davon entstehen, dem Körper schaden, indem sie verfrühte Alterungs- und Veränderungsprozesse der Zellen im Körper fördern. Was wiederum zu Krebs führen kann.  Die Untersuchungen der Wissenschaft halten diesbezüglich noch an.

Kurkuma wird auch Gelbwurz oder indischer Safran genannt. Die Kurkuma Pflanze gehört zur Familie der Ingwergewächse.  Seit Jahrtausenden wird Kurkuma im asiatischen Raum als Heilpflanze geschätzt. Kurkuma soll entzündungshemmend, schmerzstillend, krebshemmend wirken, Schwermetalle aus dem Körper ausleiten und den Knochenabbau hemmen können. Auch bei Diabetes und Alzheimer sind positive Wirkungen zu beobachten.

Erst durch die Wirkung von Piperin kann Kurkuma seine Bioverfügbarkeit deutlich verstärken. In der Praxis bedeutet  das, dass Speisen- und Getränkerezepte, in denen Kurkuma in Kombination mit schwarzem Pfeffer auf der Zutatenliste steht, die Verwertbarkeit von Kurkuma im menschlichen Körper deutlich steigert.

Trotz ihres großen Zuckeranteils sind Mangos sehr gesund. Denn Mangos stecken voller Vitamin C, Vitamin E und B-Vitamine, zum Beispiel Vitamin B1 und Folsäure. Diese Vitamine sind unter anderem wertvoll für das Immunsystem und helfen, die Zellen vor den negativen Folgen von Stress zu schützen. Ganz besonders reich sind Mangos aber an Beta-Carotin, der Vorstufe von Vitamin A. Dieses Vitamin spielt u.a.  für die Zellerneuerung der Haut und die Abwehrkräfte eine wichtige Rolle.

Außer Vitaminen liefern Mangos zudem auch wichtige Mineralstoffe, wie zum Beispiel Kalium, Magnesium und Kalzium. Zudem sind sie sehr gut verdaulich und können sogar leicht abführend und entwässernd wirken.

 

Rezept Gelber Smoothie

Zutaten für 2 Gläser:

1 Mango

250 ml Buttermilch, Kefir oder jede beliebige Pflanzenmilch

1 EL neutrales Öl

1 TL Kurkuma gemahlen, gibt es aber auch frisch

1 Stück Ingwer

Saft einer Limette oder Zitrone

etwas Honig, Agavendicksaft o.ä.

Zubereitung:

Alles in einem Mixer schaumig rühren. In Gläser füllen und genießen.

Katja