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Maschas Kolumne

Wie alt bin ich?

In vielen Gesprächen mit meiner Onkologin bekomme ich zu hören, dass die vielen Zipperlein mit meinem Alter (40) zu tun haben.
Vor meiner Krebsdiagnose fühlte ich mich beweglich und vital. Ich konnte aus dem Stand meine Stirn auf die Knie legen, schlief gut und feierte ausgiebig.
Jetzt, in der Zeit nach Chemos, Bestrahlung, in der Tamoxifentherapie, fühle ich mich älter. Ich habe mir mich mit 40 nicht so vorgestellt und ich denke, dass ich ohne Krebserkrankung auch nicht dermaßen gealtert wäre.
Ich fühle mich um ein paar Jahre betrogen, manche behaupten, es seien die besten.
Nur darf ich mich nicht zu laut beschweren, weil ich als Krebsi ja um jedes Jahr Leben dankbar sein muss.

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