Maschas Kolumne

Darfs ein bisschen mehr sein?

Seit frühester Jugend habe ich immer wieder Konflikte mit meinem Körper.
Ungefähr so: Zu groß, zu klein, unreine Haut, zu dickes Haar, zu kleiner Busen, zu großer Busen, keine Hüften und dann zu viel, die Liste ist elend lang.
Als ein mögliches Ergebnis meiner Krebserkrankung dachte ich, dass mein Verhältnis zu meinem Körper – schwups! – von selbst ein ganz tolles werden würde. Ungefähr so: Jetzt ist soviel passiert, da kann es auf ein bisschen mehr nicht ankommen. Denkste! Ich stehe mehrmals täglich vorm Spiegel und muss mich wundern, wie es denn zu dieser Figur kommen konnte! Mal abgesehen von den nun deutlich unterschiedlich großen Brüsten und den Narben, hat das Tamoxifen bei mir zu einer sehr merkbaren Gewichtszunahme geführt, Wassereinlagerungen mitgerechnet. Tja, das mit der Einstellung zum Körper muss ich wohl doch noch mal angehen und zwar ohne Krebs Bitteschön!

Mascha

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