Krebs, Sport, Bewegung, Brustkrebs
Bewegung

Bewegung? Oh ja!

Ich kann mich errinern, den Tag an dem ich den Diagnose Krebs bekommen habe, bin ich noch eine Runde laufen gegangen (das Wetter war blöd, es war sehr windig und hat geregnet). Denn ja, man ist zwar dann krank, aber hey, was ist besser als Sport, um sich lebendig zu fühlen? Um die Muskeln zu spüren, den Atem anzuregen und die -gute- Hormone zu schüteln? Für mich war es immer wie einen Beweis, dass es weiter geht, dass ich mich nicht so runterkriegen lassen werde, Herr Krebs! Ich.war.wütend.

In der Zeit der Therapie habe ich mich viel belesen und erkundigt und, wie viele meiner Mitstreiterinnen, habe ich Sport wie einen Verbundeten betrachtet. Auch wenn ich während der Zeit der Chemotherapie nur noch 2km laufen war statt die 8 – 10 km vor der Erkrankung, ich war immer so stolz auf meinem Körper und die Luft tat immer gut, um die Nebenwirkungen der Therapie regelmäßig auszuräumen.

Eigentlich, Sport wird immer mehr als Begleitung der Therapien bei Krebserkrankrung anerkannt. In meinem liebsten Heimat, Frankreich, wurde sogar dieses Jahr ein Gesetzt verabschiedet und ab dem 1. März 2017 dürfen die französische Ärzte körperlich-sportlichen Aktivitäten an krebskranke Patienten verschreiben.
Eines Tages, als ich bei der Therapie war, wurde ich angesprochen: eine Patientin hat mich gefragt, ob ich gerne an der Studie ihrer Tochter teilnehmen möchte. Es ging um eine Studie, die Wirkung der Nutzung eines Sport-Apps „Aktiv trotz Brustkrebs“ und der körperlichen Betätigung während der Therapie. Da ist sie bei mir offene Türen eingerannt und ich habe sehr gerne mitgemacht. Seitdem ist einige Zeit vergangen, und die Ergebnisse ihre Studie sind da: das Pilotprojekt zeigt (und übereinstimmt dabei zahlreiche Studien), dass eine angemessen Bewegungsempfehlung notwendig ist.

Wichtig ist natürlich, dass ihr euren Weg findet. Jeder Körper ist unterschiedlich und braucht etwas anderes.

Der erste Schritt, umgesetzt in Frankreich seit dem 1. März 2017 mit diesem Gesetz und gezeigt in dieser Studie, ist es, den Tabu zu brechen! Laufen, nordic walking, gehen, yoga, und und und… für jede von uns ist etwas dabei und das lohnt sich bestimmt, den Arzt anzusprechen!

Teilt uns eure Erfahrung mit! Wie geht ihr mit körperlicher Betätigung um?

Wie weitere Apps uns während und nach der Therapie begleiten können, spreche ich bald in einem anderen Post zum Thema Tech&Krebs an!

A bientôt! Anne

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