Therapie

Vitamin D (Un-)Sinn?

Bei der Anschlussheilbehandlung (Fachklinik für Onkologie und Ganzheitsmedizin in Graal-Müritz) wurde mir zur zusätzlichen Einnahme von Vitamin D geraten, da im Blutbild ein Mangel vorlag. Seit dem lasse ich jährlich zum Herbst den Spiegel bei der Onkologin prüfen und supplementiere von Oktober bis März  Vitamin D3 in der Dosis 2000 I.E.

Die angeblich positive Wirkung von Vitamin D, welches strenggenommen ein Hormon ist, findet sich in diversen Artikeln und Beiträgen und scheint derzeit ein Hype. Es soll u.a. der Unterstützung des Immunsystems dienen, diverse Körperfunktionen steuern, förderlich sein beim Knochen- und Muskelaufbau und sogar der Krebsabwehr dienen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht keine hohe Beweiskraft für eine Risikosenkung bei Krebskrankheiten.Ausführliche und neutrale Informationen sind zu dem Thema hier zu finden:

http://www.bfr.bund.de/de/ausgewaehlte_fragen_und_antworten_zu_vitamin_d-131898.html

Das Vitamin D3 ist nur in tierischen Lebensmitteln (Makrele, Rindsleber, Hühnerei) enthalten. Da ich mich vegetarisch ernähre, erachte ich eine zusätzlich Einnahme für mich als sinnvoll. In den Frühlings- und Sommermonaten empfinde ich die UV-Strahlung als vollkommen ausreichend.

Katja